Weiße Schweizer Schäferhunde

 Breath of Winter & Breeze of Winter

Weisser Schäferhund Welpe
Wei0er Schäferhund Welpe

 

Die Impfübersicht ist ein Leitfaden, wie wir unsere eigenen Hunde impfen lassen, wir übernehmen hierauf keine Gewähr.
Alle Angaben zur Impfung habe ich den Büchern "Haustiere impfen mit Verstand" (19,80 EUR) bzw. "Hunde impfen mit Verstand" (vergriffen) und "Hunde impfen - Der kritische Ratgeber" (14,80 EUR) von Monika Peichl entnommen. Zum Nachlesen sind diese Bücher sehr empfehlenswert!


Wichtige Impfungen:
1. SHP (Staupe / Hepatitis / Parvovirose):

    Diese Impfung hat der Welpe bereits beim Züchter erhalten, in der 8. Lebenswoche.
    Im Alter von drei Monaten (ab 14 Wochen, besser mit 16 Wochen) würden wir die
    SHP-Impfung wiederholen lassen. Dabei aufpassen, dass der Welpe auch nur gegen SHP geimpft wird (nicht noch zusätzlich gegen Leptospirose, Parainfluenza oder Zwingerhusten).
    Man kann dazu vorher den Tierarzt anrufen und fragen, ob er den Impfstoff "Nobivac SHP für Hunde" vorrätig hat oder bestellen kann.

    Die nächste Wiederholung (SHP) bekommt unser Hund  1 Jahr nach der letzten Impfung.
    Anschließend  wird der Hund nach 3 Jahre nochmals gegen SHP geimpft.
    Unsere Hunde bekommen danach nie wieder die SHP-Impfung, denn die Dauer des Impfschutzes für SHP besteht lt. Langzeitstudien mindestens 7 Jahre.

    !!! Wichtig !!! Bevor geimpft wird, nachfragen, ob der Dreijahreseintrag vorgenommen wird und bevor die Praxis verlassen wird, kontrollieren, ob er bei "gültig bis:"  auch eingetragen wurde.
    Achtung!: Ist das "gültig bis:" vergessen einzutragen, muss man nach einem Jahr bereits nachimpfen lassen!

    Lt. Hersteller schützt der Impfstoff drei Jahre, also soll es auch eingetragen werden.
    Übrigens: Es gelten die Angaben des Herstellers im Beipackzettel  (also 3 Jahre Schutz), nicht das, was der Tierarzt abweichend davon  evtl. sagt. Ob der Tierarzt zum 3-Jahres-Eintrag gezwungen werden kann, müsste  wohl aber erst gerichtlich entschieden werden.

     

2. Tollwut (T):

    Deutschland ist seit 2008 offiziell tollwutfrei!
    Warum den Hund trotzdem impfen? Wandernde infizierte Wildtiere können die Tollwutviren wieder einschleppen. Sind unsere Hunde dann ungeschützt, kann sich das Virus rasend schnell ausbreiten. Zudem dürfen Hunde, die Kontakt mit tollwütigen Tieren hatten und  keinen gültigen Tollwutschutz haben, getötet werden. Deswegen impfen, aber laut den meisten Herstellern hat Tollwut einen Schutz von 3 Jahren!

    Den Hund würden wir erst nach dem Zahnwechsel mit frühestens 6 Monaten gegen Tollwut impfen lassen. Dazu bitte vorher abklären, dass nicht zusätzlich Leptospirose oder SHP mitgeimpft wird. Es wird ausschließlich der Tollwut-Impfstoff gegeben, was nebenbei noch bessere Titerwerte ergibt.

    !!! Wichtig !!! Bevor geimpft wird, nachfragen, ob der Dreijahreseintrag vorgenommen wird und bevor die Praxis verlassen wird, kontrollieren, ob er bei "gültig bis:" auch eingetragen wurde.
    Achtung!: Ist das "gültig bis:" vergessen einzutragen, muss man nach einem Jahr bereits nachimpfen lassen!

    Nachfolgend einige Impfstoffe für einen Dreijahreseintrag Tollwut:
    Rabdomun, Enduracell T, Rabisin, Nobivac T

    Danach wird der Hund alle 3 Jahre gegen Tollwut geimpft.
     

Andere Impfungen, die nicht empfehlenswert sind:
1. Leptospirose:

    Der Impfstoff wirkt gegen Bakterien und basiert auf zwei Lepto-Arten: Leptospira canicola und Leptospira icterohaemorrhagiae. Die Bakterien kommen vorwiegend in Überschwemmungsgebieten vor.
    Der Impfstoff wird aus ganzen Bakterien (inaktiviert) hergestellt und gilt deswegen als besonders nebenwirkungsreich und birgt hohe Risiken. Hunde erkranken zunehmend durch Lepto-Arten, die der Impfstoff nicht abdeckt. Der Schutz ist nicht zuverlässig: auch durchgeimpfte Hunde erkrankten an Leptospirose.

    Seit 2011 ist in Deutschland ein Kombi-Produkt zugelassen, das einen Dreifachimpfstoff gegen Lepto enthält (L. canicola, L. icterohaemorrhagiae, L. grippotyphosa). Leider gibt es den Impfstoff nur in Kombination mit SHP und Pi bzw. Tollwut. Im Prinzip könnte man die unnötige SHPPi-Komponente vermeiden, indem man nur die Lepto-Komponente impfen lässt, diese wird separat aufbewahrt und erst vor dem impfen mit den anderen Komponenten vermischt Die Frage ist nur, ob sich Tierärzte darauf einlassen.
    In den USA gibt es seit über 10 Jahren Vierfach-Leptoimpfstoffe (L. can., L. ict., L. grippotyphosa, L. pomona), die als hochaufgereinigt deklariert werden, d.h. beim Herstellungsprozess werden einige Bakterienbestandteile entfernt.

    Die Impfung gegen Leto ist umstritten und zwar aus zwei Gründen: - Hunde erkranken zunehmend durch Lepto-Arten, die der Impfstoff nicht abdeckt und die Impfstoffe sind besonders nebenwirkungsträchtig, da sie aus ganzen Bakterien hergestellt werden. Solche Impfstoffe nennt man "dirty vaccines" (schmutzige Impfstoffe) und sind in der Humanmedizin wegen ihrer Risiken praktisch außer Gebrauch.

    Fazit: Durch das Abtöten der Bakterien im Impfstoff werden Zellwandbestandteile frei, die stark auf das Immunsystem wirken, eine Überreaktion bis hin zu Hirnschäden verursachen können. Die Lepto-Vakzinen können das Immunsystem schwächen und die Wirkung von gleichzeitig Staupe- oder Parvo-Impfungen vermindern.
    >>> Sehr begrenzte, unzuverlässliche Schutzwirkung, unerwünschte Reaktionen (besonders betroffen sind Welpen und kleine Rassen) treten häufiger auf als bei allen anderen Vakzinen. Lepto-Erkrankungen sind behandelbar, tödliche Verläufe kann es trotzdem geben.
    Wir lassen unsere Hunde nicht gegen Lepto impfen - das Risiko ist zu hoch und ein zuverlässiger Schutz ist nicht gegeben.

     

2. Zwingerhusten:

    Kann durch eine ganze Reihe von Erregern verursacht werden.
    Impfstoffe gibt es gegen das canine Parainfluenzavirus (Pi auch CPiV), das canine Adenovirus 2 (CAV 2) und den bakteriellen Erreger Bordetella bronchiseptica (B.b.).
    Bei Hunden sind Erkältungen i.A. nicht lebensbedrohlich. Impfung gegen Pi und B.b. soll Symptome abschwächen. Das Impfversagen ist relativ hoch.

    Fazit: Auf die Impfung kann getrost verzichtet werden.
    Ausnahme
    ist die Impfung gegen Adenovirus 2 (= Hepatitis-Impfstoff und wird somit bei der
    SHP-Impfung abgedeckt
    )

     

3. Borreliose:

    Borrelien sind Bakterien, welche durch Zecken übertragen werden.
    Es gibt in Deutschland einen Borreliose-Impfstoff, der gegen einen Stamm (Borrelia sensu stricto) schützt. Dieser Stamm kommt in Deutschland am seltensten vor.

    Fazit: Der Nutzen der Impfung ist absurd gering. Von der Impfung ist abzuraten!
    Stattdessen: Auf guten Zeckenschutz achten!

    Produkte wie Expot oder Frontline bilden einen Film auf der Haut des Hundes, der vor Zeckenbissen schützt. Muss in der Zeckensaison ca. April - Oktober alle 4 Wochen aufgetragen werden. Mindestalter des Hundes beachten!
    Wer den Einsatz solcher chemischen Produkte vermeiden will, kann auch auf homöopathische Produkte zurückgreifen.
    Wer den Geldbeutel schonen möchte, sollte - wie wir es handhaben - seine Hunde nach jedem Spaziergang einfach absuchen. Wir legen den Grundstein für eine gute Immunabwehr bei der Ernährung der Hunde. Mehr Informationen zur Ernährung.

    Achtung: Von Floh- und Zeckenhalsbändern ist dringend abzuraten, da die Inhaltsstoffe umweltschädlich und giftig sind!

    Schwarzkümmelöl und Kokosöl helfen auf natürlichem Wege Zecken fern zu halten.
    Wir geben unseren erwachsenen Hunden in der Zeckensaison täglich 1-2 Teelöffel Schwarzkümmelöl über das Futter und reiben sie zusätzlich mit Kokosöl ein.

© Alle Rechte vorbehalten.
© Juliane und Kerstin Vierjahn, Zuchtstätte Breath of Winter, Weiße Schweizer Schäferhunde aus Thüringen, Illebener Anger 22, 99947 Bad Langensalza.  Tel.: +49 (0)3603 8939982, Email: breathofwinter@gmx.de

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